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Fielmann nicht zu teuer

Nebenwerte Journal, 03.06.2004

Die Experten vom "Nebenwerte Journal" halten die Aktie von Fielmann (ISIN DE0005772206/ WKN 577220) für angemessen bewertet.

Das Unternehmen habe für das Geschäftsjahr 2003 einen Rekordgewinn gemeldet. So sei das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 77,9% auf 112,20 Mio. Euro gesteigert worden. Der Konzerngewinn habe sich auf 33,6 Mio. Euro (VJ: 26,3 Mio. Euro) belaufen, der in Form einer auf 1,60 Euro angehobenen Dividende ausgeschüttet werde. Der Konzernumsatz habe um 23,9% auf 815 Mio. Euro gesteigert werden können.

Dabei habe Fielmann von der damals bevorstehenden Gesundheitsreform profitiert. Mit 11,5 Mio. Brillen habe der Konzern somit 14,5% mehr abgesetzt als noch im Vorjahr.

Als einziger Wettbewerber decke Fielmann die gesamte Wertschöpfungskette (Hersteller, Agent und Augenoptiker) ab. Das im Inland so erfolgreiche Konzept solle nun auf das europäische Ausland ausgeweitet werden. Daher überrasche es die Experten nicht, dass der Titel jüngst um über 40% zugelegt habe.

Nach Ansicht der Experten vom "Nebenwerte Journal" reagierte der Markt daher richtig, dass er die Fielmann-Aktie wieder als Wachstumswert einschätzt und ihr ein KGV von rund 15 zugesteht, was für den Marktführer sicher nicht zu viel ist.

 

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