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Fielmann nicht zu teuer

Prior Börse, 13.10.2004

Nach Erachten der Experten der "Prior Börse" ist die Fielmann-Aktie (ISIN DE0005772206/ WKN 577220) nicht zu teuer.

Seit Jahresbeginn würden die Krankenkassen keine Zuzahlungen mehr für die Anschaffung einer Brille leisten. Infolge dessen befürchte der Zentralverband der Augenoptiker über 1.000 Insolvenzen. Der Marktführer Fielmann profitiere von diesem "Optikersterben". Denn Fielmann verfüge noch über enormes Wachstumspotenzial. Zwar gehe bereits jede zweite Brille über einen Fielmann-Tresen, doch der Anteil an allen Optikerläden liege mit fünf Prozent vergleichsweise niedrig.

Da es im vergangenen Jahr aufgrund des bevorstehenden Wegfalls der Kassenleistungen zu starken Vorzieheffekten gekommen sei, erwarte das Management nun für 2004 einen rückläufigen Umsatz auf 800 Mio. Euro sowie einen reduzierten Vorsteuergewinn von 112 auf 70 Mio. Euro. Doch den Experten zufolge dürfte Fielmann schon im nächsten Jahr an alte Rekordmarken anknüpfen können. Das Geschäft ziehe derzeit wieder an. Eine aggressive Werbekampagne mit dem Slogan "Nulltarif-Versicherung" lasse die Nachfrage steigen. So biete Fielmann gemeinsam mit der Assekuranz Hanse Merkur eine günstige Alternative zum bisherigen Versicherungsschutz an.

Obwohl schon das Halbjahresergebnis die Wachstumsdelle deutlich mache, habe die Umsatzrendite in diesem Zeitraum bei satten 12% gelegen. Für 2005 gingen die Aktienexperten von einem Gewinnwachstum auf mindestens drei Euro je Aktie aus. Daraus ergebe sich beim gegenwärtigen Kurs von 49 Euro ein KGV von 16.

Damit ist die Fielmann-Aktie den Experten der "Prior Börse" zufolge nicht zu hoch bewertet.

 

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